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Dr. Ansgar Müller - Unser Landrat

Unser Landrat politisch

Verlässliche Betreuungsangebote

In den letzten Jahren haben wir im Kreis für eine bedarfsgerechte und an den Interessen junger Familien orientierter Versorgung mit Kindergartenplätzen gesorgt. Junge Familien brauchen unsere Unterstützung. Mit guten und verlässlichen Betreuungsplätzen unterstützen wir aktiv die praktische Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unsere Betreuungsquote im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes liegt derzeit bei knapp 40 %.   

Gute Bildungsangebote

Gute Bildungsangebote schaffen gute Perspektiven für unsere jungen Menschen. Wir investieren viel Geld in unsere kreiseigenen Schulen. Gut investiertes Geld, wie ich meine. Mit dem Campus Moers errichten wir eines der modernsten Berufsschulgebäude  in Nordrhein-Westfalen. Dies auf der Basis eines landesweit einmaligen partizipatorischen Prozesses, bei dem die pädagogische Kompetenz der Schulen, Schulleitungen und weiterer Gremien umfassend eingebunden wird. Nur gemeinsam gelingt eine zukunftsorientierte Schulentwicklung.

Zugleich müssen wir an die Perspektiven nach der Schulausbildung denken. Mit unserem strukturierten Übergangsmanagement bauen wir Brücken, insbesondere für jene, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Das Projekt „Dinslaken plus“ ist hier beispielhaft. Mit einen transparenten und vor allem dialogischen Prozess mit allen Expertinnen und Experten in der Region wollen wir ein gemeinsames und ehrgeiziges Ziel erreichen: keine Schulabgängerin und kein Schulabgänger soll ohne Anschlussperspektive bleiben.

Starke Wirtschaft mit guten Arbeitsplätzen

Logistik bleibt dabei ein Jobmotor für unsere Region. Ich will den Kreis zu einem Logistikstandort mit europaweiter Ausstrahlung machen. Mit unserem Marketingkonzept liegen wir hier richtig, wie unter anderem die Ansiedlung von Amazon und weiterer weltweit agierender Logistiker gezeigt hat. An diese Erfolge wollen in Zukunft mit einer klugen Flächenpolitik in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungen von Städten, Gemeinden und Kreis anknüpfen.

Ein Meilenstein war und ist dabei die Realisierung der Hafenkooperation Deltaport – mit den Städten Wesel und Voerde ist uns hier ein Jahrhundertprojekt gelungen, dass perspektivisch zu einem Jobmotor für die ganze Region werden kann. Hier gilt es Chancen zu haben – das will ich tun!   

Auf einen Bein steht es sich aber auch nicht gut. Wir müssen uns breiter aufstellen, um langfristig erfolgreich zu sein. Tourismus und Direktvermarktung sind prosperierende Standbeine der Wirtschaft in unserem Kreis.  Der naturnahe Tourismus ist ein wesentlicher Baustein der regionalen Strategie zur Tourismusförderung. Er bringt viele Menschen an den Niederrhein – im Sommer sieht man inzwischen mehr grüne Niederrheinräder in den Fahrradständern der Hotels und Ausflugslokale als je zuvor. Das ist ein toller Erfolg. Knüpfen wir daran an!

Innovationsstandort Kreis Wesel

Die Hochschule in Kamp-Lintfort ist bereits heute ein Entwicklungsmotor für den Kreis Wesel. Der Kreis unterstützt die Hochschule Rhein-Waal auf ihrem Weg zu einem starken Kompetenzzentrum. Als Landrat vertrete ich den Kreis im Förderverein der Hochschule und versuche, so oft es geht, auch Unternehmenskontakte herzustellen, um den Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft voranzutreiben. 

Gute Mobilitätsangebote

Ich möchte, dass junge Menschen ihr Engagement in ihre Ausbildung stecken – und nicht in die Anreise. Das geht nur mit einem gut ausgebauten Öffentlichen Personennahverkehr – ob nun per Bus oder Bahn.

Ich setze mich daher aktiv für die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Schienenstrecke Moers – Kamp-Lintfort ein, um unsere aufstrebende Hochschule und die Stadt Kamp-Lintfort an die Verkehrsachsen im Ruhrgebiet anzubinden.

Mit dem Nahverkehrsplan haben wir die Grundlagen für einen guten, bedarfgerechten und wirtschaftlichen Öffentlichen Personennahverkehr für Alle im Kreisgebiet gelegt.

Wirtschaftliche und bürgernahe Verwaltung

Als Landrat bin ich nicht nur Repräsentant und Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger – ich bin auch Chef der Kreisverwaltung und der Kreispolizeibehörde und trage Verantwortung für mehr als 2.300 Beschäftigte.

In den letzten Jahren wichtige Schritte hin zu einer modernen und wirtschaftlichen Verwaltung gemacht. Wir haben die Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen vertieft und pflegen derzeit insgesamt 180 Kooperationen.

Wir haben das Kreisentwicklungskonzepts 2020 erarbeitet und diesen einstimmig getragenen Strategieprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet. So stelle ich mir gute Kommunalverwaltung vor: mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Bürgerinnen und Bürger!

Solide Finanzen

Solide Finanzen sind Basis unseres Handelns! Für mich bedeutet das, zielorientiert und perspektivisch vorzugehen. Das haben wir mit der Strategischen Haushaltskonsolidierung getan und werden bis 2015 insgesamt rund 20 Mio. € eingespart haben, im Interesse unserer kreisangehörigen Städte und Gemeinden.

Danach werden wir gemeinsam neu überlegen müssen, wo es Einsparmöglichkeiten gibt. Allerdings sage ich als Verwaltungschef auch: es darf nicht immer nur auf dem Rücken der Beschäftigten gespart werden. Kluge Ideen und aufeinander abgestimmte Konzepte sind gefragt.   

Gutes Miteinander

Dieser Punkt liegt mir besonders am Herzen. Als Landrat komme ich sehr oft mit Menschen zusammen, die sich unseren Kreis Wesel als neue Heimat ausgesucht haben und die ganz bewusst „ja“ zu unserem Kreis sagen. Mir ist wichtig, sie hier willkommen zu heißen. Vor allem dann, wenn sie aus anderen Ländern und fremden Kulturen zu uns kommen.

Hierzu brauchen wir ein kreisweites Integrationszentrums und ein kreisweites Integrationskonzept.