Dr. Ansgar Müller - Unser Landrat

Kreis Wesel tritt der Metropolregion Rheinland bei

Allgemein

„Viele der Herausforderungen, denen sich die Kommunen und Kreise auch in unserer Region stellen müssen, lassen sich nur durch enge Zusammenarbeit lösen“, so Landrat Dr. Ansgar Müller. „In der Metropolregion Rheinland schließen sich jetzt die regionalen Akteure zusammen, verstärken ihre interkommunale und regionale Zusammenarbeit und schöpfen damit Synergien aus.“ In der Gründungsversammlung am Montag, 20. Februar, wird der Kreis Wesel der neuen Metropolregion Rheinland beitreten. Dies gab der Landrat nach Abstimmung mit den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen jetzt bekannt.

Das Ziel ist, durch geeignete Maßnahmen die Zusammenarbeit der kommunalen Gebietskörperschaften und Wirtschaftskammern im Rheinland auf politischer, wirtschaftlicher und der Ebene der Verwaltung zu intensivieren, hin zu einer Metropolregion von europäischer Bedeutung. Gemeinsam soll die Positionierung der Metropolregion Rheinland in ihren verschiedenen Ausprägungen (Arbeits-, Wohn-, Wirtschafts-, Wissens-, Verkehrs-, Planungs-, Tourismus-, Kultur- und Sportregion) als zusammenhängender und gemeinsamer Lebensraum erfolgen.

Zunächst wird es beispielsweise darum gehen, die gemeinsame Forderung der Mitglieder an den Bund zu betonen, die Verkehrsinfrastruktur instand zusetzen und zu verbessen. Ziel ist ein interkommunal abgestimmtes „Baustellenmanagement“. „Dies soll verhindern, dass die Bürgerinnen und Bürger vom Stau auf der Autobahn direkt in den nächsten Stau auf der Landstraße rutschen“, erläutert Dr. Müller.

Am 12. Januar hatte die Vollversammlung der zukünftigen Mitglieder (Städte, Kreise und Verbände) mit einer Mehrheit von mehr als zwei Dritteln beschlossen, auch den Kreis Wesel und die Stadt Duisburg als Vollmitglieder aufzunehmen. „Dabei hat es mich besonders gefreut“, so Landrat Dr. Müller, „dass der Wunsch des Kreises Wesel und der Stadt Duisburg, der Metropolregion Rheinland beizutreten, sowohl von den kommunalen Mitgliedern der Vollversammlung als auch von den Kammern überwiegende Zustimmung erfahren hat.“